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Unerwünschte Folgen von Masern | Sogar Enzephalitis kann auftreten

Unerwünschte Folgen von Masern | Sogar Enzephalitis kann auftreten
Suren Bahidszky Suren Bahidszky
Journalistin und Gesundheitsberaterin
Thema: Innere Medizin

Masern können viele unerwünschte Folgen haben, unter denen sind einige lebensbedrohlich. Der Schutzimpfung und der guten medizinischen Versorgung ist es zu verdanken, dass in den Industrieländern Todesfälle selten sind, in der Dritten Welt kommt es immer noch häufig vor.

Kein Medikament dagegen

Jeder kann sich mit Masern infizieren, der sie noch nicht gehabt hat, oder keine Schutzimpfung bekommen hat. Selten können auch die erkranken, die geimpft sind, aber die Immunisierung aus irgendeinem Grund nicht gewirkt hat. Masern heilen meistens in drei Wochen von selbst, der Organismus bekämpft den Virus. Gegen das Morbili Virus gibt es kein Mittel, nur die Behandlung der Symptome ist möglich. Die unerwünschten Folgen stellen sich während Verlauf der Krankheit, oder danach ein, meistens betreffen sie die Atemwege, aber andere Organe können auch beeinträchtigt werden..

Von leichten Beschwerden bis zu schweren Erkrankungen

Zu den unerwünschten Folgen von Masern gehören die Entzündung der Sprechorgane, Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Hepatitis und Bindehautentzündung können entstehen. Eine Darmgrippe kann auftreten. Die Anzahl der Blutkörperchen sinkt, nach vielen Jahren kann eine tödliche degenerative Enzephalitis erscheinen. Bekommt man Masern während der Schwangerschaft, kann das Baby auch erkranken (Down-Syndrom oder Fehlbildung der Gliedmaßen können die Folgen sein), Eine Fehlgeburt oder Frühgeburt können auch die Folgen sein. Die MMR-Impfung gegen Masern kann auch Erwachsenenverabreicht werden, aber während der Schwangerschaft ist die Impfung nicht erlaubt.   

Wer ist besonders gefährdet?

Die unerwünschten Folgen treten meistens bei Masernpatienten auf, deren Immunsystem geschwächt, oder noch nicht vollständig entwickelt ist. Vor allem bei Babys und Kleinkindern, bei Älteren, oder bei Leukämiepatienten und Patienten mit angeborener Immunschwäche. In der Dritten Welt sind Masern, oder ihre unerwünschten Folgen leider oft tödlich, vor allem in Afrika oder Asien. Der Grund dafür ist die fehlende Impfung und die mangelhafte medizinische Versorgung.  

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