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Cholesterin: Tatsachen und Irrglaube

Cholesterin: Tatsachen und Irrglaube
Eva MacPherson Eva MacPherson
Naturheilpraktikerin und Ernährungsberaterin
Thema: Gesunde Ernährung

Cholesterin befindet sich in jeder Zelle des menschlichen Körpers, ferner spielt er eine wichtige Rolle bei der Vitamin-D-Produktion. Im Idealfall wird 80 Prozent des Cholesterins im Organismus produziert und 20 Prozent wird durch die Nahrung eingeführt. Es gibt zwei Cholesterintypen, LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein) und HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein). Wenn das Gleichgewicht dieser zwei Cholesterintypen umkippt und im Blut LDL-Cholesterin überwiegt, kann das zu Gefäßproblemen führen.

Wann bedeutet LDL-Cholesterin eine Gefahr?

Wenn die Mehrheit des LDL-Cholesterin im Blut dauernd vorhanden ist, verändert es die Viskosität des Bluts, verlangsamt dadurch den Blutkreislauf und führt zu Blutfettablagerungen an den Gefäßwänden. Durch Ablagerungen verlieren die Gefäße ihre Elastizität und der Prozess führt Gefäßverkalkung herbei. Infolge von Gefäßverkalkungen können die Organe mit nicht genug Blut versorgt werden, daher mangelt es ihnen an Sauerstoff und Nährstoffen. Die Warnzeichen eines hohen LDL-Cholesterinspiegels sind wiederkehrende Muskelkrämpfe, Sehprobleme, Nieren und Herzprobleme. Man muss diese ernst nehmen, da bei einer Gefäßverkalkung die Gefahr von Thrombose, Herzinfarkt und Schlaganfall besteht.

Wohltuendes HDL-Cholesterin

HDL-Cholesterin kann überflüssiges Blutfett und Fettablagerungen im Blut zur Leber liefern, welche dann aus dem Organismus ausgeschieden werden. Daher verursacht HDL-Cholesterin keine Ablagerungen, sondern beugt diesen vor. Bei Gefäßverkalkung besteht im Blut die Mehrheit des LDL-Cholesterins und der Spiegel des HDL-Cholesterins ist niedrig.

Ungesunde Ernährung und Lebensstil

Obwohl hinter der Anhäufung von LDL-Cholesterin auch Leber-, Nieren- und Schilddrüsenprobleme stehen können, kann sie aber in den meisten Fällen auf einen ungesunden Lebensstil zurückgeführt werden. Die größte Gefahr bedeuten zu wenig Körperbewegung, der Verzehr von tierischen Fetten, rotem Fleisch und fettreichen Milchprodukten.

Den Cholesterinspiegel senken

Um den Cholesterinspiegel zu senken, soll man tierische Fette vermeiden und eher pflanzliche Öle beim Kochen verwenden. Ferner wird eine Ernährungsumstellung empfohlen. Man soll mehr pflanzliche Fasern zu sich nehmen und daher viel frische Obst- und Gemüsesorten und Vollkornprodukte verzehren. Es ist auch ratsam, Faserstoffergänzungsmittel zu nehmen. Sie verfügen über eine darmreinigende Wirkung und entfalten ihre wohltuende Wirkungen im Darmtrakt, helfen bei der Entfernung von abgelagerten Schlacken, beugen der Absorption von Cholesterin im Darmtrakt vor und sorgen für eine gesunde Darmflora.

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