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Natürliches Vitamin C – Ist es besser, als das künstliche?

Es gibt natürliches und auch syntethisches Vitamin C
Es gibt natürliches und auch syntethisches Vitamin C
 ’Dr Barbara Márkus ’Dr Barbara Márkus
Naturheilpraktikerin, Seelentherapeutin, Trainerin

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Thema: Antioxidantien

Natürliches Vitamin C? Künstliches Vitamin C? Vielleicht wussten Sie gar nicht, dass es sowas, wie künstliches überhaupt gibt. Wir fassen die wichtigsten Unterschiede zusammen, und erklären, welches die beste natürliche Vitamin C-Quelle ist.

Tag für Tag hört man, dass Vitamin C wichtig ist, aber woher man es am besten bekommt, darüber hört man viel weniger. Die meisten kaufen es in der Apotheke, wo nur die synthetische Variante erhältlich ist. Dabei ist natürliches Vitamin C viel wirksamer, der Körper kann es viel besser verwerten. Aber warum ist das so?

Organisches und anorganisches Vitamin C   

In der Schule wird es nicht beigebracht, aber es gibt zwei Arten von Vitamin C: das natürliche (L-Ascorbinsäure), und das – um es nicht so schön zu formulieren – künstlich fabrizierte Vitamin C (D-Ascorbinsäure). Die chemische Zusammensetzung ist zwar identisch, aber die Struktur ist unterschiedlich.

Obst und Gemüse aus der Natur, das reich an Vitamin C ist, enthält weitere nützliche Inhaltsstoffe, wie Polyphenole und Flavonoide, sowie zur Verdauung unentbehrliche Faserstoffe. Diese Verbindungen fördern die Absorption von Vitamin C, zum synthetischen Vitamin C werden sie aber nicht dazugegeben, weil es für die Hersteller zu teuer wäre. In der Tat versuchen namhafte Marken die Kunden mit Aufschriften wie Acerola oder Hagebutte anzulocken, es wird aber nicht auf das Etikett geschrieben, dass im Produkt nur Extrakte in kleinen Mengen enthalten sind. Eigentlich kauft man D-Ascorbinsäure mit ein bisschen Hagebutte oder Acerola, ganz zu schweigen von den eventuell enthaltenen chemischen Schadstoffen.

Natürliche Vitamin C-Quellen

Es lohnt sich nicht, in die Apotheke zu rennen, natürliches Vitamin C kann man das ganze Jahr über relativ einfach bekommen. Große Mengen an Vitamin C enthalten Zitronen, Orangen, Grapefruit, Kiwi, Apfel, Tomate, Paprika, Brokkoli, Rosenkohl, Kohl und Blumenkohl. Ebenfalls ausgezeichnete Vitamin C-Quellen sind Sauerkraut, Karotte, Knoblauch, Rote Beete, Birne, sowie Avocado und Mango. Das Vitamin ist auch in Trauben, Johannisbeeren und anderen Beeren zu finden.

Kann Vitamin C-Vergiftung vorkommen?

Im Gegensatz zu Vitamin A ist eine Überdosis an Vitamin C nicht möglich. Da es wasserlöslich ist, wird überschüssiges Vitamin C mit dem Urin ausgeschieden. Bei größeren Mengen können nur wenig unerwünschte Wirkungen auftreten: es kann Durchfall verursachen, oder den Harnsäurespiegel im Blut erhöhen, was laut einigen Meinungen zu Nierenstein führen kann.

Haben Sie es gewusst?

Die Lebensmittelindustrie verwendet Ascorbinsäure auch als Konservierungsstoff (E 300), da es ein Antioxidationsmittel ist.

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